Wie oft sollte man ein Saunahandtuch waschen?
Ein Saunabesuch ist Erholung pur für Körper und Geist. Doch während du entspannst, leistet dein Saunatuch Schwerstarbeit. Es nimmt Schweiß, Hautschuppen und Bakterien auf. Daher ist die richtige Pflege essenziell.
Die Grundregel: Nach jedem Saunagang waschen
Im Gegensatz zu einem normalen Duschhandtuch, das man zu Hause auch mal zwei- oder dreimal verwenden kann, bevor es in die Wäsche muss, gilt für Saunatücher eine strenge Regel: Wasche es nach jedem Saunabesuch!
In der Sauna schwitzt du stark. Der Schweiß zieht tief in die Fasern des Handtuchs ein. Wenn du das Tuch danach nur trocknen lässt, bilden sich Bakterien, die beim nächsten Saunagang durch die Hitze und Feuchtigkeit reaktiviert werden. Das führt nicht nur zu einem unangenehmen Geruch, sondern ist auch unhygienisch.
Bei welcher Temperatur waschen?
Um Bakterien und Keime zuverlässig abzutöten, reicht eine Wäsche bei 30 oder 40 Grad oft nicht aus. Ein hochwertiges Saunatuch aus Baumwolle oder Leinen solltest du bei mindestens 60 Grad Celsius waschen.
Achte jedoch immer auf das Pflegeetikett des Herstellers. Manche farbigen Tücher oder spezielle Materialmischungen vertragen eventuell nur 40 Grad. In diesem Fall empfiehlt sich die Zugabe eines Hygienespülers.
Der größte Fehler: Weichspüler
Viele Menschen lieben den Duft und die Weichheit, die Weichspüler der Wäsche verleiht. Bei Saunatüchern (und Handtüchern generell) ist Weichspüler jedoch absolut tabu!
Der Weichspüler legt sich wie ein feiner Film um die Fasern des Stoffes. Dadurch verliert das Handtuch seine Saugfähigkeit. Es kann den Schweiß in der Sauna nicht mehr richtig aufnehmen. Wenn du möchtest, dass deine Handtücher weich bleiben, gib sie stattdessen in den Wäschetrockner oder füge einen Schuss hellen Essig mit in die Waschmaschine (der Essiggeruch verfliegt beim Waschen komplett).